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Auf dieser Seite erfahren Sie, wie ein Wasserbett aufgebaut ist und welche Komponenten maßgeblich für den unvergleichbaren Liegekomfort sorgen. Der Aufbau eines Wasserbettes sollte immer von einem Monteur gemacht werden.

Die unterste Komponente ist der Sockel mit den Stützkreuzen. Der Sockel kann in verschiedenen Farben gewählt werden oder mit Stoff bezogen werden. Wenn das Wasserbett in den bestehenden Bettrahmen eingebaut wird, dann wird der Sockel häufig in schwarz genommen, sodass der Sockel kaum auffällt. Die Stützkreuze werden im inneren des Sockels gleichmäßig verteilt. Diese Kreuze verteilen das Gewicht des Wasserbettes gleichmäßig, sodass keinerlei Bedenken aufkommen müssen, falls Sie sich Sorgen um Ihre Decke machen. Auf die Kreuze und das Podest wird eine Bodenplatte aufgelegt. Auf diese Bodenplatte wird das eigentliche Innenleben aufgebaut.

Das Innenleben besteht aus einem umlaufenden Schaumrahmen, abgedeckt durch eine Sicherheitswanne. Der Schaumrahmen hält das Wasserbett in Form und die Sicherheitswanne sorgt im Falle einer Leckage dafür, dass das Wasser im Bett bleibt. Unter der Sicherheitswanne liegen zwei Heizungen.  In die Sicherheitswanne werden die Kerne gelegt.


Was sind die Vorteile von einem Wasserbett?

Anpassungsfähigkeit – entgegen jedem herkömmlichen Bettsystem können Sie Ihre Schlafunterlage nicht komprimieren. Es entsteht kein Gegendruck. Durch die optimalen Liegeeigenschaften schlafen sie schneller ein und die Tiefschlafphase wird deutlich verlängert.

Langlebigkeit – ein Wasserbett hat eine sehr hohe Langlebigkeit. Mit der richtigen Pflege hält Ihr Wasserbett 15 oder mehr Jahre.

Temperiert – im Sommer angenehm kühl, im Winter leicht vorgewärmt durch ein temperaturausgleichendes System.

Ruhe – sehr “leise”. Es gibt kein leiseres Bett als ein Wasserbett. Keine Störungen durch Geräusche beim Drehen, Ein- und Ausstieg.

Hygiene – durch unsere waschbaren Auflagen-Konzepte made by Davimar haben Milben keine Chance.

All diese Aspekte führen dazu, dass Schlafen Ihnen wieder viel “Freude” bereiten wird. Sie werden sich wieder auf Ihr Bett freuen.


Einzelteile und Ihre Aufgaben

Sockel:

Der Sockel umfasst die Stützkreuze und kann in vielen verschiedenen Farben und Stoffvarianten gewählt werden. Auf Wunsch können auch Schubkästen in Ihren Sockel eingebaut werden. Wie so ein Sockel dann aussehen kann, zeigt Ihnen das folgende Bild.


Stützkreuze:

Die Stützkreuze werden immer passend zu Ihrem Wasserbett geliefert. Sie verteilen das Gewicht des Wasserbettes auf die gesamte Fläche.


Bodenplatte:

Die Bodenplatte dient ebenfalls der Gewichtsverteilung und ist daher aus einer hochwertigen und abgerundeten HDF-Platte. Die Trägerplatten haben eine Materialstärke von einem Zentimeter und ein Arretierungsssystem zur besseren Ausrichtung und Fixierung am Sockel. Falls Ihr Wasserbett freisteht, haben Sie die Möglichkeit die Bodenplatte beziehen zu lassen. Hier stehen Ihnen viele Stoffe und Ledervariantionen zur Auswahl.


Heizung:

Es gibt reichlich Wasserbettheizungen und genauso viele Geschichten über Wasserbettheizungen. Massen- Importware, vom anderen Ende der Welt. Veraltete Produktionen aus den benachbarten Benelux Staaten. Sehr günstige, aber leider wenig funktionale und verbrauchsoptimierte Heizsysteme. Und es gibt einen Carbonheater – aus dem Hause TB.D. Herausragendes Merkmal der Carbonheater ist ihre optimale Energieeffizienz. Wir setzen voll und ganz auf den Marktführer. Hoffentlich auch in Ihrem Interesse.

 

Bei weiteren Fragen hilft Ihnen unsere FAQ-Rubrik weiter.


Trenner:

Der Trenner zwischen zwei Wassermatratzen, verhindert eine Bewegungsübertragung bei unterschiedlicher Beanspruchung oder abweichenden zu-Bett-geh-Zeiten. Darüber hinaus, hält er die separat einstellbare Temperatur zweier Wasserkerne auf der Seite wo sie hingehört.

Wir unterscheiden zwischen drei Formen der Teilung: Thermotrenner, Lufttrenner und Trennkeil. Standard bei den meisten Wasserbetten ist der Thermotrenner – eine sehr einfache Trennversion welche den Zwischenraum zweier Wasserkerne leider nur sehr ungenau ausfüllt. Ein Verrutschen ist leider vorprogrammiert. Der Trennkeil trennt die beiden Kerne sehr gut voneinander, ist aber leider bei der Liegeposition auf der Mitte des Bettes deutlich zu spüren. Innovativ und sehr effektiv ist die Version Lufttrenner. Ein unterschiedlich stark mit Luft gefüllter Schlauch wird zwischen den Matratzen positioniert und trennt somit die Kerne perfekt. Ein Verrutschen ist nahezu ausgeschlossen – unser Favorit!


Schaumrahmen:

Der Schaumrahmen gibt Ihren Wasserkernen Stabilität. Der Schaumrahmen wird auf die Bodenplatte aufgeschraubt und mit der Sicherheitswanne abgedeckt. Beim Schaumrahmen müssen Sie eigentlich nur eine Sache bedenken. Soll Ihr Wasserbett in einen Bettrahmen eingebaut werden oder nicht? Sobald Sie sich für die Variante mit Bettrahmen entscheiden, sollten Sie einen Split-Rahmen in Erwägung ziehen. Beim Split-Rahmen ist der Schaum in zwei Teile geteilt und kann wesentlich leichter bezogen werden.


Sicherheitswanne:

Wie der Name bereits vermuten lässt, ist diese für den Fall der Fälle. Sollte Ihre Wassermatratze eine Leckage aufweisen ist das Austreten von Wasser aus dem Bettinneren somit ausgeschlossen. Die Sicherheitswanne umschließt selbst übrige Komponenten wie Softsiderahmen, Bodenplatte und Heizsysteme. Bei Fragen oder Problemen können Sie natürlich unseren Kundenservice in Anspruch nehmen.


Wasserkerne:

Wasserbett ist nicht gleich Wasserbett. Die verbaute Technik in den Wasserkernen ist maßgeblich dafür verantwortlich wie Sie schlafen und wie lange Ihr Wasserbett hält. Deshalb bieten wir unseren Kunden hochwertigste Wasserbetten von namenhaften  Herstellern an.

Bei der Wahl der Außenhülle haben Sie folgende Möglichkeiten:

Statt des klassischen Vinyls können Sie das sogenannte Mesamoll 2 wählen. Dieser Wirkstoff im Vinyl verhindert das die Außenhülle mit der Zeit Weichmacher verliert und länger geschmeidig bleibt. Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte MIM-Verfahren. Bei diesem Verfahren wird der Kern in zwei Vinyl-Schichten eingepackt. Dadurch fängt der äußere Kern bei einer möglichen Leckage das Wasser auf ohne das Sie es bemerken. Doppelte Sicherheit.

Bei der Wahl des Innenlebens haben Sie ebenfalls mehrere Möglichkeiten: 

Während früher fast ausschließlich mit Vliesstoffen gearbeitet wurde, werden heute Kaltschäumen verwendet. Dies garantiert eine längere Haltbarkeit des Innenlebens. Im Gegensatz zum Kaltschaum-Innenleben flocken Vliesstoffe oft auf und verlieren über die Zeit an Rückstellkraft. Da dies meist ein schleichender Prozess ist bemerken die Betroffenen es kaum oder gar nicht. Natürlich kann auch bei dem Kaltschaum-Innenleben die Beruhigung frei gewählt werden. Von H1 bis H3 ist für jeden etwas dabei.


Auflage:

Mit der richtigen Auflage können Sie erheblichen Einfluss auf den Schlafkomfort und das Bettklima nehmen. Erfahren Sie mehr zu unseren beiden Auflagen.